Staffel 7, Folge 8: Operieren in der Schwangerschaft
Shownotes
Die Facharzt-Weiterbildung fällt häufig genau in die Phase, in der sich auch im Privatleben einiges ändert – Stichwort: Familiengründung. Wenn junge Ärztinnen schwanger werden, kann das auch beruflich eine Herausforderung sein – besonders in Fachgebieten wie der Chirurgie oder der Anästhesie. Denn lange bedeutete eine Schwangerschaft das Ende einer Tätigkeit im OP.
Die Unfallchirurgin Dr. Lisa Rosch hat in ihren inzwischen drei Schwangerschaften erlebt, wie unterschiedlich Arbeitgeber mit dem Thema umgehen können. Sie engagiert sich bei OPidS (Operieren in der Schwangerschaft), einer gemeinsamen Initiative der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) und dem Verein "Die Chirurginnen e.V.". Im Interview erklärt sie, welche Risiken man beachten muss und welche Schutzmaßnahmen im operativen Alltag möglich sind. Denn: Mit guten Konzepten können Kliniken schwangere Ärztinnen individuell unterstützen und pauschale Beschäftigungsverbote verhindern.
Außerdem gibt sie Tipps für werdende Mütter: Wie kann man sich am besten auf ein Gespräch mit den Vorgesetzten vorbereiten? Wo gibt es Informationen? Und wie kann ein Ärztinnen-Netzwerk helfen? Das alles ist Thema dieser Folge.
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00:00:05: Operation Karriere, der Karrierepodcast von Ärzte stellen dem Stellenmarkt des deutschen Ärztenplatz.
00:00:14: Herzlich willkommen zu Operation Karriere, dem Karrière-Podcast von Ärzte stellen, dem Stellenmarkt des deutschen Ärzten Platz.
00:00:22: Ich bin Stefanie Hanke, Online Redakteurin bei operationskarriere.de und heute sprechen wir über ein Thema das vor allem für junge Ärztinnen relevant ist – denn die Facharztweiterbildung fällt häufig genau in die Phase, in der sich auch im Privatleben einiges ändert, Stichwort Familiengründung!
00:00:40: Wenn junge Ärztinnen schwanger werden, kann das auch beruflich eine Herausforderung sein – besonders in Fachgebieten wie der Chirurgie oder der Anästhesie.
00:00:50: Denn lange bedeutete eine Schwangerschaft das Ende einer Tätigkeit im OP!
00:00:55: Die Unfallchirurgin Dr.
00:00:57: Lisa Rosch hat in ihren Inzwischen drei Schwangerschaften erlebt, wie unterschiedlich Arbeitgeber mit diesem Thema umgehen können.
00:01:04: Sie engagiert sich bei OPITS – das steht kurz für Operieren in der Schwangersschaft und ist eine gemeinsame Initiative der Deutschen Gesellschaft für Autopädie-und-Unfallchirogie, kurz DGUU und dem Verein die Chirurginnen eV.
00:01:18: Im Interview erklärt sie welche Risiken man beachten muss und welche Schutzmaßnahmen im operativen Alltag möglich sind.
00:01:25: Denn mit guten Konzepten können Kliniken schwangere Ärztinnen individuell unterstützen und pauschale Beschäftigungsverbote verhindern.
00:01:34: Außerdem gibt sie Tipps für werdende Mütter – wie kann man sich am besten auf ein Gespräch mit den Vorgesetzten vorbereiten, wo gibt es Informationen?
00:01:42: Und wie kann ein ÄrztInnen-Netzwerk helfen?
00:01:45: Das alles sind Themen in dieser Folge.
00:01:52: Ja, hallo Frau Dr.
00:01:53: Rosch!
00:01:53: Ich freue mich, dass wir heute hier
00:01:55: für unsere Podcastaufzeichnung für Operation Karriere zusammengefunden haben.
00:01:59: Wir sprechen
00:02:00: über das Thema Operieren in der Schwangerschaft.
00:02:04: Da sind Sie Expertin im Verein.
00:02:06: die Chirurginnen?
00:02:07: Sind da speziell in der Arbeitsgruppe zum Thema... Warum ist das Ihr Thema?
00:02:12: Warum interessiert sie das
00:02:13: besonders?
00:02:14: Ja, vielen Dank für die Einladung und dass wir uns heute zu diesem sehr wichtigen Thema unterhalten.
00:02:19: Es ist tatsächlich eine Herzensangelegenheit für mich zum einen weil ich eben meinen Beruf als Ärztin im Krankenhaus viel mitbekomme das es da Hürden gibt für die Kolleginnen Und angefangen hat es unter anderem auch Weil ich selber mal in der Situation war Dass sich gerne Schwanger operieren wollte und habe dann so berührungspunkte zu dem thema gefunden Und da auch quasi mich schon für mich selber engagiert und habe festgestellt, dass die Mühlen sehr langsam malen.
00:02:49: Es ist vieler Absprachenbedarf.
00:02:51: Da ist eben dieses Projekt OPITS eine wunderbare Sache, weil die Möglichkeiten, die es da gibt einmal ausgearbeitet wurden.
00:02:58: Wenn man sich mit dem Thema beschäftigt, das ist möglich.
00:03:02: Deswegen engagiere ich mich für das Thema für andere Kolleginnen, dass sie diese Erfahrung machen können.
00:03:07: Ich kann eventuell weiter operieren in meiner Schwangerschaft.
00:03:11: Das ist ja total wichtig, ne?
00:03:12: Gerade weil die Weiterbildung oft mit der Phase der Familiengründung zusammenfällt zeitlich in der Biografie der Frauen.
00:03:20: Wie war das denn bei
00:03:20: Ihnen persönlich?
00:03:21: Sie haben gerade gesagt, sie haben die Erfahrung selbst gemacht als Ärztin
00:03:24: während
00:03:24: der Weiterbildungsschwanger zu werden.
00:03:26: Wie wars
00:03:26: für Sie?
00:03:27: Also ich kann auf drei Schwangerschaften zurückblicken und jede Erfahrung war etwas anders.
00:03:32: also in meiner ersten Schwangersschaft war Ärztin in Weiterbildung, ich glaube im dritten Jahr und wollte unbedingt auch weiter operieren.
00:03:41: Und hatte das Glück, dass eine Kollegin in der Klinik dort, in der ich arbeitete, das Thema quasi anderthalb Jahre vorher einmal durchexerziert hatte.
00:03:48: Und ohne sie wäre ich vielleicht gar nicht auf Opiz gestoßen.
00:03:52: So war das aber eigentlich relativ klar.
00:03:54: Ich mache das so wie die Kollegin befasse mich mit dem Thema und da war es mir dann auch mit gewissen Einschränkungen möglich In der zweiten Schwangerschaft, die viel leider in Corona-Zeit, wo wir alle unsicher waren.
00:04:07: Was bedeutet das überhaupt für uns alle?
00:04:09: Und da waren die Regelungen sehr restriktiv.
00:04:12: Ich hatte auch den Arbeitgeber gewechselt an etwas größere Klinik, wo auch die Absprachen etwas schwieriger waren und es endete für mich im Endeffekt in einem pauschalen Beschäftigungsverbot was für mich eine sehr große Belastung war.
00:04:26: Die dritte Schwangersschaft wiederum Da ist es wieder sehr positiv verlaufen.
00:04:30: Also da hatte ich viel Unterstützung, konnte auch so wie es mir körperlich möglich war noch recht lange operieren und so habe ich quasi immer eine etwas andere Erfahrung gemacht und bis auf die zweite Schwangerschaft, die eben nicht gut verlaufe ist was das Operieren angeht waren die anderen beiden recht positiv.
00:04:47: Das ist ja schon ganz gut dass sie auch aus so verschiedenen Erfahrungen da schöpfen auch wenn's darum geht Kolleginnen vielleicht zu beraten die auch in unterschiedlichen Situationen sind.
00:04:57: Was ist denn da dran so heikel?
00:04:59: Also auf was für Aufgaben muss man als schwangere Ärztin eventuell verzichten und warum.
00:05:06: Da muss man wirklich noch mal unterscheiden, ob es um den operativen Bereich geht oder ich sage jetzt mal den internistischen Bereich.
00:05:12: im operativer Bereich ist natürlich der entscheidende Unterschied.
00:05:15: das ist ein schneidendes Fach
00:05:17: d.h.,
00:05:17: es besteht potenziell das Risiko sich zu verletzen evtl auch mit Instrumentarium was vorher Kontakt mit dem Patienten hatte erst mal das Infektionsrisiko reduziert werden muss.
00:05:29: Also sprechen wir ganz konkret über die nicht implementablen Infektionerkrankungen, Hepatitis C und HIV.
00:05:36: Das ist quasi auszuschließen dass man sich damit infizieren kann.
00:05:40: da gibt es die Möglichkeit dass man den Patienten vorher auf diese Infektionen Krankheiten testet und natürlich entsprechend im OP Vorsichtsmaßnahmen walten lässt dass man quasi nicht mit eingeengter Sicht operiert, dass man keine Eingriffe mit Notfallcharakter wo es besonders schnell gehen muss.
00:05:56: Wo vielleicht auch mal hektisch gearbeitet werden muss durchführt und das ist erstmal so ein ganz großer Unterschied zum internistischen Bereich wo natürlich viel mehr pulmonale Infektionskrankheiten gibt oder zum onkologischen Bereich, wo man vielleicht mit Chemotherapeutika zu Dutoxikaten für Rüro kommt.
00:06:13: Dann vor allem jetzt in der Unfallschirurgie, in der ich tätig bin ist auch die Röntgenstrahlung ein Thema was andere Fachbereiche vielleicht so nicht haben.
00:06:21: da gibt es ganz strenge Grenzwerte wie familisivat man während einer Schwangerschaft von Anfang bis Ende ausgesetzt sein darf und da wiederum aber auch Möglichkeiten das zu dokumentieren und natürlich auch im Umgang im OP Möglichkeiten sich möglichst geringer oder gar keiner Röntgenstrahlung auszusetzen.
00:06:42: Ein weiteres Thema ist die Narkoseführung, da in Schwieriges Feld die Inhalationsnarkotika... Da ist das Problem dass es in Deutschland keine zugelassenen Grenzwerte gibt wie eine Gefährdung für das ungeborene komplett ausschließen.
00:06:55: Da gibt es Studien am Tiermodell wo fraglich sind sie auf die Humanmedizin übertragbar, die auf eine Reproduktion Stoxizität hinweisen.
00:07:04: Daten aus Skandinavien legen nahe, dass es wahrscheinlich keine Gefährdung gibt bei Einhaltung der Grenzwerte die dort formuliert wurden.
00:07:11: Da wird aktuell geprüft ob das eventuell auf Deutschland übertragbar ist und es gibt auch aus dem letzten Jahr eine Mutterschutzregel des Ausschusses für Mutterschutz, die zu dem Schluss kommen, dass keine unverantwortbare Gefährderung vorliegt wenn der Stand der Technik eingehalten wird also so etwas wie likaarscharme Systeme.
00:07:28: Und ähnliche Empfehlungen bestehen auch vom Berufsverbund der Deutschen Anesthesisten.
00:07:32: Wir von OPITS empfehlen, das Risiko auf Null zu bringen indem man komplett auf die Narkosegase verzichtet.
00:07:39: Da gibt es gute Alternativen beispielsweise die totale Intravenöse anästhesi oder regionalen Anästhisien.
00:07:45: und trotzdem ist es gut zu wissen nach der neuesten Studienlage, nach den neusten Empfegelung dass eben unter Einhaltung z.B.
00:07:50: der Lekarscharm Systeme, die narkose Gase eine Option sind.
00:07:54: Das muss man dann auch immer im individuellen Arbeitssetting sich genau anschauen, was umsetzbar ist.
00:08:00: Das bedeutet ja
00:08:01: auch
00:08:02: für die Arbeitgeber, für die Kliniken ist das mit einem gewissen
00:08:05: Aufwand verbunden
00:08:06: und so wie ich es bisher gehört habe viele scheuen das auch und sagen dann relativ pauschal naja dann verbieten wir einfach mehr als vielleicht auch nötig gewesen wäre wenn man sich im Detail das mal anschaut.
00:08:17: oder wie erleben sie das?
00:08:19: Ja also das ist genau das Problem vor dem wir stehen dass viel Unwissenheit herrscht sich mit dem Thema nicht ausreichend befasst wird und es in der Vergangenheit, in vielen Bereichen USOS war diese pauschalen Beschäftigungsverbote auszusprechen.
00:08:33: Was für die Schwangere de facto bedeutet?
00:08:35: Sie darf
00:08:35: nicht
00:08:36: arbeiten!
00:08:37: Für Ärztin Weiterbildung bedeutet das sie verliert ihre Weiterbildungszeit, sie wird aufs Abstellgleis gestellt und das ist natürlich besonders dramatisch wenn es dafür keine Grundlage gibt.
00:08:46: Und da hat Opitz natürlich unwahrscheinliche Pionierarbeit geleistet, in dem die beiden Kolleginnen Dr.
00:08:52: Stefanie Donner und Dr.
00:08:53: Mayanith hat mittlerweile habilitiert Professorin, dass sie sich den Thema wissenschaftlich genähert haben, haben die einzelnen Risikofaktoren sich genau angeschaut, die Studienlagen dazu zusammengetragen und dann ein Handlungsfaden entwickelt an dem man sich sehr gut entlanghangeln kann.
00:09:10: Und würden das Arbeitgeber auch tun, käme man wahrscheinlich in vielen Fällen zu dem Schluss eine Umgestaltung des Arbeitsplatzes erfolgen muss und kein Beschäftigungstergot.
00:09:22: Sie haben jetzt aus Ihrer eigenen Erfahrung gesagt in den drei Schwangerschaften, sie haben sich mal sehr gut unterstützt gefühlt und mal nicht so gut unterstützed gefühlede.
00:09:30: Was kann denn der Arbeitgeber tun um Sie konkret oder auch andere schwangere Kolleginnen
00:09:35: zu unterstützen
00:09:36: damit es besser läuft?
00:09:38: Also ich glaube, das fängt schon bei der Reaktion auf die Bekanntgabe in der Schwangerschaft statt.
00:09:43: Denn natürlich ist aus Arbeitgeber Sicht vielleicht ein eher problembehaftetes Thema, denn natürlich ist die Schwangere vielleicht nicht mehr vor dem Umfang einsetzbar wie vorher und man denkt vielleicht auch schon daran dass irgendwann ja auch einen Mutterschutz eintreten wird und dann ist die schwangere für eine Zeit weg und fällt aus den Gedanken kann ich verstehen.
00:09:59: trotzdem ist es ja was zutiefst menschliches und Natürliches das Kinder in die Welt gesetzt werden und wir wollen das eigentlich.
00:10:06: Ich glaube, da kann ein guter Arbeitgeber oder eine gute Arbeitgebirne schon mal einfach die Freude teilen.
00:10:10: Wenn eine Kollegin kommt und sagt ja ich bin schwanger weil das ist eigentlich eine natürliche Reaktion auf die Bekanntgabe einer Schwangerschaft und da kann man glaub ich schon mal den Einstieg in das ganze Thema ganz entscheidend beeinflussen.
00:10:22: Ansonsten ist es wichtig im Gespräch zu sein.
00:10:25: Es ist tatsächlich jetzt auch kein Wunschkonzert dass man sagt ich möchte jetzt auf jeden Fall dies und ich möchte auf jeden fall das.
00:10:32: Es gibt Vorgaben, es gibt das Mutterschutzgesetz.
00:10:36: An das muss man sich halten.
00:10:37: Aber es gibt natürlich einen Spielraum, wie flexibel man sich als Arbeitgeber da gebärdet.
00:10:42: Ob man jetzt sagt Es ist für uns umsetzbar im Rahmen der präoperativen Vorbereitung diese und diese Maßnahmen zu ergreifen oder man stellt sich hin und sagt Das haben wir bisher so nicht gemacht.
00:10:52: Das kriegen wir aus weiß ich nicht logistischen Oder aus Kostengründen nicht gestemmt.
00:10:56: Das funktioniert so nicht dass es natürlich dann kein sehr unterstütztes Verhalten.
00:11:00: denn natürlich muss man den Arbeitsplatz umgestalten, man muss vielleicht Abläufe ändern.
00:11:06: Es fordert auch viel Absprachen-Kommunikationen.
00:11:08: Zum gewissen Teil muss man die Patienten zum Beispiel bei dem preoperativen Infektionsscreening mit ins Boot holen und da ist tatsächlich ein bisschen Arbeit zu tun.
00:11:17: aber das positive ist wenn man das dann auch einmal getan hat und hat die Abläufen in der Abteilung angepasst können ja weitere Schwangere davon profitieren.
00:11:25: Das ist nicht immer Schema F, auf alle Schwangeren umzulegen.
00:11:28: Aber zum Großteil sind es doch ähnliche Dinge die man sich angucken muss und hat man sie einmal positiv etabliert dann können auch weitere Kolleginnen davon profitieren Und dass die nächste schwangere Abteilung wieder auftreten wird Davon kann man eigentlich ausgehen.
00:11:41: bei der zunehmend weiblicher werdenden Medizin
00:11:43: Wie erleben
00:11:44: Sie denn?
00:11:45: Die Kliniken da
00:11:46: das
00:11:46: klingt ja jetzt so wenn man eine gewisse Bereitschaft dafür entwickelt Ist vieles möglich aber die Bereitschraft muss eben da sein.
00:11:53: Ändert sich da was, dass Kliniken auch zunehmend bereit sind den schwangeren Frauen entgegenzukommen?
00:11:59: Ich würde sagen schon.
00:12:01: Also seit ich mich mit dem Thema beschäftige, seit zwei Tausend neunzehn gibt es auf jeden Fall mehr Interesse an dem Thema.
00:12:08: Auch zeitlang ein großes mediales Interesse, das man festgestellt hat hier gibt es ein Problem für die schwangeren Ärztinnen und das ist auch teilweise an Diskriminierung Grenz wie das in den Klinikern abläuft Und das hat, denke ich schon auch zu einem Interesse in der Gesellschaft geführt.
00:12:23: Weil jeder hat bestimmt eine behandelnde Ärztin und kann sich da vielleicht auch einfinden, dass man sagt okay genau diese Person, das kann ich mir eigentlich schlecht vorstellen, dass sie jetzt ein Beschäftigungsverbot bekommt.
00:12:34: Ich möchte ja auch gut ausgebildete Ärzte haben und ich möchte auch in Zukunft, dass wir dort auch ausgebiltete Fachärzten haben die nicht vielleicht aufgrund so einer negativen Erfahrung Das gibt es tatsächlich auch den Beruf verlassen weil Sie wirklich so ausgebremst werden oder ihn so sehr suggeriert wird.
00:12:51: mit einer Schwangerschaft und mit Kind, kannst du diesen Beruf nicht mehr ausüben.
00:12:54: Das ist nicht gewollt!
00:12:56: Du kannst in dem Hamsterrat, wie wir das alle wollen oder gewohnt sind, nicht mehr mitrennen.
00:13:00: Ja, das führt tatsächlich sogar auch bei Kolleginnen teilweise dazu dass sie den Beruf ganz wechseln auch die Chirurgiewechseln in andere Bereiche gehen, wo es einfacher umgesetzt wird und ihnen nicht so viele Hürden in den Weg gestellt werden.
00:13:14: Und das ist jetzt Ihr Anliegen von Opids und auch von den Chirurginen der Arbeit zu leisten und entsprechend den Wandel auch zu befördern oder?
00:13:23: Sie haben den Leitfaden grad schon angesprochen!
00:13:26: Was steht denn da alles drin?
00:13:28: also was raten sie von Opits, um es den Frauen zu erleichtern?
00:13:32: Was können die Kliniken da tun?
00:13:34: Also da Kann ich wirklich sehr das sogenannte Positionspapier des Projektes OPITS und auch das fächerübergreifende Konsensuspapier aller chirurgischen Fachgesellschaften ans Herz legen.
00:13:45: Das ist dort intensiv ausgearbeitet anhand des Mutterschutzgesetzes, welche Vorgaben gibt es?
00:13:50: Und wie können die im Klinikalltag umgesetzt werden?
00:13:53: Das reicht von allgemeinen Empfehlungen für alle chirurgische Fächer gleich sind bis hin zu individuellen Positiv-Listen für jeden chirurgischem Fachbereich.
00:14:02: Welche Operationen sind geeignet und welche nicht?
00:14:05: anhand der Gegebenheiten?
00:14:07: Als Beispiel ungünstig ist zum Beispiel eine längere Operation, eine komplizierte Operation wo man alle fünf Minuten rund gehen muss.
00:14:15: Das ist sicherlich weniger geeignete als eine Operation wo ich einmal am Ende rundgehen muss kann dafür vielleicht sogar den UPSA verlassen.
00:14:22: also das ist wirklich sehr gut ausgearbeitet quasi mit diesen Papieren zu beschäftigen und dann im Gespräch mit der Schwangeren, vor allem auch mit Betriebsmedizin für die jeweilige Klinik passend umzusetzen.
00:14:33: Das ist auf jeden Fall sehr empfehlenswert!
00:14:36: Ich kann das dann auch sehr gerne in den Shownotes verlinken – das klingt ja so als wäre es total wichtig sich das mal anzuschauen.
00:14:42: also auch für beide Seiten nehme ich mal an, dass man auch besser vorbereitet in so ein
00:14:46: Gespräch geht oder?
00:14:47: Also dass man wirklich in dem Moment wo man feststellt, man is schwanger als
00:14:51: Ärztin sich diese
00:14:53: Dinge mal anschaut und dann sagt, wenn ich jetzt zu meinem Chef gehe oder meiner Chefin gehe und Bescheid sage, dass ich schwanger bin mit all dem was da passieren kann.
00:15:02: Die freuen sich vielleicht nicht so wie ich das erwartet hätte oder sehen erstmal die Risiken auch für die klinischen Abläufe.
00:15:08: Dann bin ich besser vorbereitet?
00:15:10: Oder hilfst du es dafür
00:15:11: auch?
00:15:11: Ja absolut!
00:15:13: Weil ich denke, dadurch dass eben viele sich mit dem Thema nicht beschäftigen.
00:15:16: Es ist umso wertvoller für die Schwangere, sich möglichst gut mit dem thema auszukennen auch zu wissen was muss ich besprechen?
00:15:23: Zu wissen Was sind irgendwo auch meine rechte wie sollte es im ideal verlaufen?
00:15:28: und da auch ein stückweit
00:15:29: etwas
00:15:30: vorarbeit zu leisten?
00:15:31: wenn's uns der erste Gespräch mit den Vorgesetzten geht so ist es im moment halt noch die alltägliche praxis.
00:15:38: Meine und unsere Hoffnung ist ja, dass sich das in Zukunft auch ein bisschen drehen wird.
00:15:42: Dass das Wissen von Arbeitgeberseite schon so ist, dass auch eine etwas uninformierte Schwangere dann nicht im Regen stehen gelassen wird und dann eben weil sie selber vielleicht auch nicht besser weiß auf große Teile ihres Berufsalltags für den nächsten Operation verzichten muss.
00:15:59: Jetzt können wir ja da ein bisschen helfen, gerade jetzt in diesem Format.
00:16:03: Wenn Kolleginnen das hören und wollen sich auf so einen Gespräch vorbereiten – was empfehlen Sie denen?
00:16:09: Was sollten sie vorher abgeklärt haben?
00:16:11: Welche Informationen sollten Sie mitnehmen und wie fasst man sowas
00:16:14: an?".
00:16:15: Ja, also da kann ich wirklich nur auf das sehr gut vorliegende ausgearbeitete Material von Opels verweisen wie eben schon erwähnt.
00:16:21: Auf der Homepage des sogenannte Positionspapier wo man sich zu jedem Risikofaktor noch einmal belesen kann Wie ist dazu die Studienlage und welche Maßnahmen kann man dann konkret ergreifen?
00:16:33: Genauso das fächerübergreifende Konsensus Papier.
00:16:36: Da ist auch beschrieben, wie so eine Gefährdungsbeurteilung aussehen kann.
00:16:40: Die ja dann durch den Arbeitgeber durchgeführt werden muss.
00:16:43: und ich denke auch, je besser informiert ich in das Gespräch gehe, desto eher kann das Gesprich auch so verlaufen dass beide Seiten zufrieden sind denn leider ist da eben im Moment doch häufig noch der Fall, dass die Schwangere etwas besser informieren sein sollte.
00:16:58: wir hoffen, dass sich das in Zukunft ändern wird.
00:17:03: vorhält für die Kollegin, die schwanger ist und hat vielleicht noch nie vorher was von Opiz gehört.
00:17:08: Und dass hier eben im Gegensatz zur Vergangenheit nicht gesagt wird okay das bedeutet dann jetzt für dich du gehst ab morgen nach Hause sondern im Gegenteil wir haben hier ein Konzept das kann beinhalten den OP-Saal das muss den OP Saal aber auch nicht beinheiten denn es gibt natürlich auch Kolleginnen die aus gesundheitlichen oder auch psychischen Gründen, weil sie vielleicht schlechte Erfahrungen gemacht haben.
00:17:27: Oder ganz konkret gesagt man weiß ja nie was hinter seiner Schwangerschaft steckt.
00:17:30: Vielleicht ist das eine Kollegin, die hatte drei Fehlgeburten in den letzten drei Jahren und möchte das Risiko wirklich auf null fahren?
00:17:36: Dann kann man das auch sehr gut verstehen.
00:17:38: wenn Sie sagt der OP dann gibt es immer noch Risikofaktoren die man reduzieren kann.
00:17:42: aber ich möchte am besten ein Risiko von Null dann kann man dass auch verstehen und deswegen ist jede Schwangersschaft sehr individuell Und man sollte sich vorher bewusst sein, was ist denn das Ziel des Gesprächs?
00:17:52: Was würde ich mir wünschen und in die weit kann ich dann im Moment auch leisten.
00:17:57: Wenn beispielsweise die erste Schwangere bin um Gestaltungsmaßnahmen alleine zu stemmen da braucht man auch Unterstützung.
00:18:04: bespreche ich nicht vielleicht bevor ich mit Schäfer als Chefärztin spreche mit einer vertrauten Oberarztin Vertrauen oberarzt Mit einer Kollegin, die vor zwei Jahren schon mal schwanger war oder mit einer Kollegin aus der anderen Abteilung oder sogar, wenn man in unserem Netzwerk ist bei den Chirurginnen.
00:18:17: Ist das ganz häufig der Fall?
00:18:19: Dass die Kolleginnen sich erst mal so intern bei uns informieren hier Leute ich habe jetzt den Bodenschwangerschaftstest über morgen Gespräche mit dem Chef was schlag ihr vor wie sollte ich mich darauf vorbereiten?
00:18:28: und da ist glaube ich der Austausch mit anderen Betroffenen oder Kollegen die das erfahren haben auch unwahrscheinlich wichtig Um zu wissen, wie kann es denn verlaufen und sich auch psychologische Unterstützung zu holen?
00:18:39: Denn ich glaube für die meisten ist das erstmal ein Gespräch vor dem man so ein bisschen Angst hat.
00:18:44: Wie den dann der Vorgesetzte reagiert?
00:18:47: da sind sie direkt bei dem tollen Netzwerk gelandet dich hierogen.
00:18:50: wir haben schon öfter mit euch zusammengearbeitet aber gerade an dem punkt ist das ja eine ganz große hilfe auf sich austauschen zu können und von ihnen praktische Tipps und Hilfestellungen zu bekommen.
00:19:03: Wie können Sie denn den Kolleginnen in so einem Fall konkret helfen, auch als Verein?
00:19:07: Also wir in unserem Verein, wir leben von einer Plattform wo wir direkt kommunizieren vom SILO.
00:19:14: das ist ja quasi wie als wäre man in der gemeinsamen Familiengruppe fass, wo man wirklich ganz niederschwellig die Frage stellen kann, die einen betrifft.
00:19:23: Das ist auch insoweit ein recht geschützter Raum dass ich glaube Dass man sich da bewusst ist, es sind hier sensible Themen.
00:19:30: Das ist jetzt nichts wo man dann was veröffentlicht sondern da kann man sich gewiss sein man trifft auf gleichgesinnte Frauen die wirklich fast freundschaftlich wie eine Freundin Hilfe leisten wollen und Hilfestellung geben wollen.
00:19:42: das sind zum einen Leute die sich für dieses Projekt direkt engagieren die sehr tief im Thema drin sind aber auch einfach andere Kollegen, die Erfahrung gemacht haben und vor allem auch von der Ärztin Weiterbildung bis zur Chefärztin sind im Verein alle vertreten.
00:19:55: Wir sind alle per Du.
00:19:56: ja man kann eigentlich zu jeder Frage, die man hat eine Frage stellen bekommt Antwort und Unterstützung.
00:20:02: also das ist eine unglaubliche Hilfsbereitschaft ein riesen Netzwerk Und das ist ja das was wir Frauen vielleicht viele Jahre nicht so verfolgt haben.
00:20:09: vergleicht seine männlichen Kollegen dass dieses Netzwerk dieses Vitamin B und der Austausch eigentlich nicht aufzuwiegen ist
00:20:16: gerade wo jetzt die berufstätigen Ärztinnen in
00:20:19: der Mehrheit sind,
00:20:20: schon alleine in der Statistik.
00:20:22: Sie haben die männlichen Kollegen inzwischen überholt.
00:20:25: das spricht
00:20:26: ja auch für das was wir am Anfang schon haben dass sich jetzt doch da ein bisschen etwas ändert auch an den Strukturen weil einfach auch mehr Frauen im Job sind mehr Frauen auch sich untereinander unterstützen können.
00:20:38: in den Kliniken merken sie es schon.
00:20:40: Also, ich würde sagen jetzt seit ich begonnen habe zu arbeiten ist auf jeden Fall das Präsenter des Thema dass die Frauen sich auch dessen bewusst sind und wir werden auch mehr.
00:20:51: also wenn ich jetzt meine Abteilung angucke es sind sehr viele Ärztinnen weiter Bildungen.
00:20:55: Ich würde fast sagen wird so gefühlt mehr als die männlichen Kollegen.
00:20:59: Wenn man dann ein bisschen weiter nach oben guckt, ab Oberärztin Rieger, da tut sich natürlich sehr langsam etwas.
00:21:05: Also die Positivbeispiele von Kolleginnen, die Familien gegründet haben – vielleicht auch etwas größere Familien, die gegrundet haben und trotzdem wenn sie denn diese Ziele haben eine Karriere bestreiten bis Oberärzte- und Chefärztinnen Riege, die sind immer noch wahr!
00:21:22: Und das zeigen auch die Statistiken Da dürfen wir alle noch ein bisschen mutiger werden.
00:21:26: Ich glaub, Frauen sind da auch so geprägt, dass sie sich selber manchmal weniger zutrauen als es möglich wäre.
00:21:33: Aber trotzdem gibt das natürlich genug äußere Faktoren, die uns unwahrscheinlich schwer machen in der Kinderbetreuung, in der Klinik was den Druck angeht wie man dort präsent sein soll.
00:21:45: Das ist teilweise sehr unflexibel und wenn man dort eben sich dann um eine Familie zu kümmern hat oder in der Familienplanung steht... sind da doch noch einige Hürden abzubauen leider.
00:21:56: Und wie gesagt, es fehlen dann auch so die Vorbilder wo man sagen kann sie hat's ja auch geschafft.
00:22:01: also da müssen wir unbedingt noch Arbeit leisten.
00:22:05: Bleiben wir mal bei den Hürde.
00:22:06: was wünschen Sie sich?
00:22:07: Also was sollte sich noch ändern ums für die Frauen leichter zu machen in der Klinik?
00:22:12: und vielleicht auch Was kann der Gesetzgeber noch tun?
00:22:15: würden Sie das Mutterschutzgesetz nochmal anfassen wollen oder ist es in Ordnung so bis jetzt ist?
00:22:20: Das ist keine ganz leichte Frage weil es natürlich auch immer ein Gesetz ist, was natürlich nicht nur für die Ärztin gemacht ist.
00:22:26: Sondern für alle Arbeitnehmerinnen.
00:22:28: Deswegen ist es da auch schwierig, Individuallösungen für den chirurgischen Bereich zu finden.
00:22:33: Der Gesetzgeber ist noch sehr vage geblieben, was die unverantwortbare Gefährdung angeht und das ist nicht richtig definiert.
00:22:39: Es ist wahrscheinlich auch schwierig zu definieren.
00:22:42: Denn am Ende möchte wahrscheinlich niemand die Verantwortung dafür übernehmen wenn es doch mal einen Schicksalsschlag gibt der vielleicht gar nicht unbedingt etwas mit dem Arbeitsplatz zu tun hat Aber es ist einfach doch insgesamt ein Thema, wo immer noch eine gewisse Unsicherheit niemals auszumerzen sein wird.
00:23:00: Ansonsten was die Klinikstrukturen angeht denke ich... Es ist besonders wertvoll Planbarkeit zu haben vor allem auch nach der Schwangerschaft wenn man dann seine Kinder Zuhause hat dass man weiß Ich habe Feierabend und dann kann ich auch gehen da gibt es eine Ablöse oder die Strukturen sind so gestaltet das sich auch wirklich verlässlich meine Kinder aus der Betreuung abholen kann.
00:23:20: Die Dienstpläne sind so gestaltet, dass ich genug Regeneration und Freizeit habe, die ich mit meinen Kindern verbringen kann.
00:23:29: wird es irgendwann schwerfallen zu sagen, ich habe jetzt quasi alles unter einen Hut bekommen.
00:23:33: Aber irgendwie bleibt sogar keine Zeit mehr dafür da auf dieses Familienleben auszuleben, geschweige denn bei dem doch recht anstrengenden Beruf auch mal irgendwo zu schauen wo bleibe ich denn?
00:23:43: und das ist sicherlich ein Problem.
00:23:44: was aber nicht nur Ärztinnen haben sondern auch viele Berufe und dass ist vor allem nicht eine Prime von Ärztin sondern auch von Ärzten mit Familie oder mit Kollegen die eben vielleicht keine Kinder haben aber Angehörige pflegen.
00:23:56: Das ist ja nicht nur etwas was jetzt die Schwangere betrifft.
00:23:58: dieses Problem
00:23:59: Das ist der gesamte Bereich Vereinbarkeit von Familie und Beruf oder Beruf- und Privatleben, was Sie da ansprechen.
00:24:07: Die Schwangerschaft einfach nur so ein Teilbereich davon?
00:24:11: Ja absolut!
00:24:12: Aber eben einer, der nur die Frauen betrifft.
00:24:15: Deswegen dann doch ein sehr weibliches Thema.
00:24:17: ja...
00:24:18: Wenn Sie jetzt
00:24:19: aus Ihrer Erfahrung mit drei Schwangerschaften als Ärztin, auch mit Ihrer Arbeit bei OPITS und den Chirurgien.
00:24:25: Mit jüngeren
00:24:26: Kolleginnen ins Gespräch kommen die vielleicht noch vor der ersten Schwangerschaff stehen und sich da viele Fragen stellen was geben sie denen mit auf den Weg?
00:24:33: Was raten Sie denen?
00:24:35: also ich nicht einschränken.
00:24:36: Also Ich glaube Aus meiner Perspektive in meinen Erfahrungen ist es Nicht unbedingt Ratsam Der Karriere zu Liebe Auf Eigentlich persönliche Wünsche was Die Kinderplanung angeht Zu verzichten.
00:24:48: Ich würde das niemals verurteilen, wie jemand das so macht.
00:24:51: Aber ich denke, dass es eben doch sind so einmalige und wertvolle Erfahrungen und so lebenseinschneidend, würde ich persönlich der Karriere nicht unterstellen.
00:25:01: bei seiner Karrierei.
00:25:03: Das weiß man auch nicht, wie die sich entwickelt ja?
00:25:05: Und da sehe ich dann schon auch Kolleginnen, die vielleicht etwas länger gewartet haben mit der Kinderplanung, der Karrière zuliebe und die ist aber trotzdem nicht so verlaufen, wie man das wollte.
00:25:17: Es wird doch recht schwierig mit der Kinderplanung.
00:25:19: So blöd das ist, da ist eben dann doch irgendwo so ein bisschen die biologische Grenze gesetzt.
00:25:24: aber auch unabhängig davon möchte ich eigentlich sagen wenn man das möchte, dann wird es auch einen Weg gehen und dass immer Kompromiss behaftet.
00:25:31: Aber ich finde eben Kinder sind so etwas Schönes und so etwas Wichtiges Und so etwas Lebensveränderndes in Job.
00:25:38: Da wird sich auch noch mal eine Alternative ergeben, aber dieses Kinder kriegen und sich dafür entscheiden.
00:25:44: Diese Entscheidung läuft einem dann irgendwann weg.
00:25:46: Und deswegen würde ich ganz doll appellieren habe da keine Angst es gibt Möglichkeiten.
00:25:51: Wenn der Arbeitgeber ganz furchtbar unflexibel ist und dabei das nicht unter einen Hut zu kriegen ist, dann gibt es auch andere Arbeitgebe weil es gibt sie bei denen es möglich ist.
00:25:59: Und da muss man sich im Zweifel tatsächlich nochmal neu orientieren.
00:26:04: Das ist mein Lieblingssatz.
00:26:05: am Ende des Tages wenn wir alle einmal ein Stockwerk höher gehen Da werde ich nicht, glaube ich, nicht fragen.
00:26:10: Hätte ich jetzt den Fahrrad-Zitel drei Jahre früher oder später?
00:26:12: Aber vielleicht ganz glücklich sein, wenn meine Kinder und die Enkel unter die Uhrenkel um ein Bett stehen – das ist dann immer die wichtige und bessere Entscheidung!
00:26:21: Vielen lieben Dank, Frau Dr.
00:26:23: Rosch für die Informationen und auch natürlich für ihre persönlichen Einblicke in das Thema Operieren in der Schwangerschaft!
00:26:29: Und damit sind wir schon wieder am Ende dieser Folge von Operation Karriere angekommen.
00:26:35: In den Show-Notes habe ich nochmal die Links zu den Positivlisten und den Empfehlungen der Fachgesellschaften geteilt – und wer das Thema noch weiter vertiefen möchte sollte unbedingt mal in unseren Recruiting Podcast bis der Arzt kommt reinhören.
00:26:48: Da geht es auch darum was Kliniken tun können um schwangere Ärztinnen besser zu unterstützen.
00:26:54: Das Universitätsklinikum Heidelberg ist hier zum Beispiel Vorreiter, die entsprechende Folge verlinke ich auch noch mal!
00:27:01: Wer in Zukunft keine weiteren Folgen von Operation Karriere mehr verpassen möchte – einfach im Podcast-Portal nach Wahl abonnieren und bei Fragen und Anmerkungen freuen wir uns über Nachrichten auf www.serviceedgeoperation-karriere.de.
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