Staffel 7, Folge 7: Auslandserfahrungen im Studium
Shownotes
Wie können Auslandserfahrungen die eigenen Vorstellungen von einer Karriere in der Medizin prägen – und zwar schon während des Studiums? Darum geht es in dieser Folge.
Zu Gast ist heute Julia Rogaczewski, unsere Operation Karriere-Bloggerin. Julia hat gerade ganz frisch ihr Medizinstudium abgeschlossen. Ihr Traumfach ist die Herzchirurgie – schon seit ihrer Kindheit. Und sie hat schon während ihres Studiums Praktika in verschiedenen internationalen Kliniken gemacht – in den USA, in Kanada und in der Schweiz. In dieser Folge spricht sie darüber, wie man als Studentin ein Auslandspraktikum organisiert, was ihre prägendsten Erfahrungen waren und welche Unterschiede sie zwischen den drei Ländern festgestellt hat.
Julias Blog auf operation-karriere.de: https://operation-karriere.de/author/julia/
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00:00:05: Operation Karriere – der Karrierepodcast von Ärzte stellen, dem Stellenmarkt des deutschen Ärztenplatz.
00:00:14: Herzlich willkommen zur Operation Karrière, dem Karrierenpodcast von Ärztestellen, dem Ställenmarkt des Deutschen Ärztes Platz!
00:00:21: Ich bin Stefanie Hanke, Online-Redakteurin bei OperationKarriere.de und heute sprechen wir darüber wie Auslandserfahrungen die eigenen Vorstellungen einer Karrierei in der Medizin prägen können – und zwar schon während des Studiums.
00:00:36: Zu Gast ist heute Julia Rogaczewski, unsere Operation Karriere-Bloggerin.
00:00:41: Julia hat gerade ganz frisch ihr Medizinstudium abgeschlossen und ihr Traumfach ist die Herzchirurgie, und zwar schon seit ihrer Kindheit.
00:00:49: Und sie hat schon während ihres Studiums Praktiker in verschiedenen internationalen Kliniken gemacht – in den USA, in Kanada und der Schweiz!
00:00:58: In dieser Folge spricht sie darüber wie man als Studentin ein Auslandspraktikum organisiert, was ihre prägensten Erfahrungen waren und welche Unterschiede sie zwischen den drei Ländern festgestellt hat….
00:01:11: Operation Karriere – das Interview.
00:01:14: Ja hallo Julia, schön dass du bei uns im Podcast von Operation Karriere bist heute.
00:01:19: Wer Operation Karrière kennt, kennt dich ja vielleicht auch schon?
00:01:23: Du bist Bloggerin bei uns!
00:01:25: Du hast sich spezialisiert auf die Herzchirurgie und da schon ganz ganz tolle internationale Erfahrungen gemacht.
00:01:32: Und ganz neu, du hast jetzt auch dein Staatsexamen bestanden und deine Approbation herzlichen Glückwunsch.
00:01:37: Du bist jetzt Ärztin und damit nicht mehr nur Medizinstudentin und kannst jetzt auch aus einer ganz anderen Perspektive über das Thema sprechen.
00:01:46: Lass uns mal erst einmal bei der Herzchirurgie bleiben, das ist so dein Herzensthema auch deine Leidenschaft in der Medizin.
00:01:52: Warum gerade die Herzchierurgie?
00:01:53: Was interessiert dich daran besonders?
00:01:56: Vielen Dank für die Glückwünsche und die Einladung zu dem Podcast!
00:01:59: Ich freue mich sehr ein Teil des Podcastes zu sein und heute über meine internationalen Erfahrungen zu berichten und über meinen Weg in die Herzchiologie.
00:02:07: Und zwar haben mich schon als Kind sehr naturwissenschaftliche Fächer interessiert, wie Biologie und Chemie.
00:02:13: Also dass ich schon sehr früh wusste, das es in die Richtung geht.
00:02:16: Mit sieben Jahren wusste ich schon, dass ich Ärztin werden möchte... ...und mit zwölf Jahren Herzchirurge!
00:02:22: Ich habe mich immer tiefer eingelesen in den naturwissenschaftlichen Fächen bereits als Schülerin.
00:02:27: Bin da auf das Herz als Organ gestoßen.
00:02:29: Die Anatomie des Herzens hat mich sehr fasziniert und auch die Physiologie des Herzen.
00:02:34: Dann bin ich irgendwann auf Herzoperationsvideos gestorben gestoßen.
00:02:37: Und da wollte ich jeden Schritt verstehen, den der Operateur gemacht hat und habe mich da immer tiefer informiert und irgendwann beschlossen dann im Biologieunterricht die Herztransplantation vorzustellen als Video und jeden Schritt zu erläutern in der Operatür
00:02:50: macht.".
00:02:51: So stieg die Faszination im Laufe der Zeit immer weiter an – auch im Laube des Studiums!
00:02:55: Dass ich mich früh in die Herzchirurgie eingebracht habe oder früh gearbeitet habe als Studentin schon in der Herzchogie.
00:03:03: Das ist dementsprechend schon ein Fachbereich, der mich seit vielen Jahren fasziniert.
00:03:07: Ja super!
00:03:09: Man merkt dir die Leidenschaft an und hinter dir... Also wer das jetzt im Video sieht, hinter dir hängt auch einen Herz.
00:03:15: Es hat wirklich Anteil an deinem Leben und das finde ich richtig schön.
00:03:19: Wir wollen heute ja Eigentlich gar nicht so sehr über die Herzchirurgie sprechen, sondern über das Thema internationale Erfahrungen während des Studiums.
00:03:27: Du hast schon im PIJ und auch im Studium selbst schon einige Erfahrungen im Ausland gesammelt.
00:03:32: Warum war dir das denn so wichtig?
00:03:34: Also für mich ist es wichtig den medizinischen und wissenschaftlichen Horizons zu erweitern und auch Kontakte zu knüpfen – internationale Kontakte!
00:03:42: Das Networking finde ich generell sehr wichtig.
00:03:44: in der Medizin Und vor allem in den USA wo ich an zahlreichen Institutionen auch war sind die Teams sehr international.
00:03:50: Da konnte ich zahlreiche Kontakte knüpfen, mich austauschen mit Ärztinnen und Ärzten aus der ganzen Welt.
00:03:55: Und auch Forscherinnen und Forschern – das waren sehr wertvolle Erfahrungen, die ich sammeln konnte!
00:03:59: Und auch praktische Erfahrungen in der Herzchirurgie.
00:04:01: Dann da fasziniert mich besonders die mikrochirogische Präzision des Fachs, dass wir mit der Lupenbrille arbeiten feine Anastomosen machen.
00:04:08: Das konnte ich sehr viel üben durch meine Auslandsaufenthalte, da dort sehr viel Wert gelegt wurde auf die praktischen Fertigkeiten.
00:04:15: Es wurde viel simuliert an Schweineherzen.
00:04:17: Man konnte praktisch sehr viel erlernen Und dementsprechend konnte ich sehr viel mitnehmen.
00:04:22: Ich habe auch ein Forschungssemester gemacht an der Mayo-Klinik und dort konnte ich erlernen, wie man Forschung von Grund auf macht – wie man quasi von der Idee des Projektes bis hin zum fertigen Paper sich die wissenschaftliche Arbeit erarbeitet!
00:04:35: Das waren sehr wertvolle Erfahrungen und deshalb kann ich jedem sehr empfehlen ins Ausland zu gehen, die Chancen zu nutzen und den Horizont zu erweitern und auch offen zu sein für neue Kulturen, Ausbildungssysteme sowohl menschlich als auch praktisch und vom Wissen her.
00:04:51: Das Wissen kann man deutlich erweitern, genau deshalb kann ich das auf jeden Fall sehr empfehlen internationale Aufenthalte zu machen.
00:04:58: Da gehen wir gleich im Detail noch drauf ein.
00:05:01: die USA hast du jetzt schon erwähnt?
00:05:03: Du warst ja nicht nur in den USA!
00:05:05: Du warste in der Schweiz, du warst in Kanada.
00:05:07: habe ich was vergessen?
00:05:08: wo warst du noch?
00:05:09: vor allem in den usa und in der schweiz und in kanada.
00:05:12: das waren die drei hauptländer wo ich tätig war.
00:05:16: Warum diese Länder?
00:05:17: Das sind ja auch Länder, die ganz unterschiedlich teilweise von Deutschland sind.
00:05:21: Die Schweiz vielleicht nicht so.
00:05:23: Aber warum hast du ausgerechnet dich für diese drei Länder entschieden?
00:05:26: Es sind führende internationale Zentren im Ranking auch weltweit, die ein sehr breites operatives Spektrum anbieten in der Herzchirurgie.
00:05:34: Das sind High-Volume-Zentren.
00:05:36: und vor allem die USA ist bekannt für einen großen Forschungsschwerpunkt das viel Wert auf Forschung gelegt wird neben der klinischen Tätigkeit auch auf akademische.
00:05:46: Das hat mich immer schon sehr früh begeistert.
00:05:48: Ich wollte immer die klinische Arbeit kombinieren, auch mit der Forschung und mein Ziel ist in Zukunft eine Professurhabilitation zu erwerben im herzchirogischen Fach.
00:05:56: Und das kann mir sehr viel in der Zukunft bringen, sich in die Forschung einzubringen und zu erlernen wie man ein Forschungsprojekt aufbaut, wie man einen Paper schreibt.
00:06:05: Deshalb war die USA auf jeden Fall auch ein Ziel von mir.
00:06:08: bereits als Kind.
00:06:08: Wollte ich immer in die USA gehen und habe damit auch ein Traum erfüllt dass ich an den führenden Zentren tätig sein durfte.
00:06:15: Die USA ist sehr forschungsorientiert und auch simulationsorientiert.
00:06:19: Das fand ich gut, die praktischen Fertigkeiten zu erweitern.
00:06:23: Und Kanada liegt eine große klinische Tradition zur Gründe.
00:06:27: Dort hat mich besonders motiviert, dass Dr.
00:06:29: Tyrone David tätig ist in Toronto.
00:06:32: Das ist mein Kindheitsidol in der Ortencheologie.
00:06:35: Er hat seine eigene Operationsmethode entwickelt in der Herzcheogie, die David-Operation.
00:06:40: Es war immer ein Traum von mir, ihn zu sehen wie er seine Methoden durchführt.
00:06:44: Und da hatte ich die Möglichkeit, ihn auf einem Kongress vorher kennenzulernen und das zeigt auch wie wichtig Networking ist und sich auch zu trauen Chefärzte oder Oberärzte anzusprechen auf Kongressen und wir kamen ins Gespräch und er habe mich dann eingeladen zu sich nach Toronto und da hatte Ich die Möglichkeit mit ihm am Operations Tisch zu stehen während er seine Methode durchgeführt hat.
00:07:04: Das war für mich ein sehr prägender Moment und deshalb hab' ich mich für Kanada auch entschieden mir da das Gesundheitssystem anzuschauen.
00:07:13: Mayo Clinic für mein Forschungssemester und da bot sich das an, es war nicht weit weg.
00:07:17: Das konnte ich gut kombinieren mit dem Forschungsaufenthalt in Kanada.
00:07:21: Und dann war ich in der Schweiz, auch besonders am Anfang des Studiums schon.
00:07:25: Für die erste Formulatur kann ich die Schweiz empfehlen für praktische Fertigkeiten.
00:07:30: Denn dort wird sehr viel Wert auf die praktische Ausbildung gelegt und man wird früh integriert im klinischen Alltag.
00:07:36: Dort wurden mir Basics beigebracht im Operationssaal.
00:07:39: Das Handling der Instrumente ist wie man einen Patienten zunäht beispielsweise nach der Operation.
00:07:45: Das waren sehr wichtige Erfahrungen, die ich da machen durfte bereits am Anfang schon sehr viel praktisch zu erlernen.
00:07:50: Das hat mir auch in Zukunft sehr viel gebracht bei den weiteren Praktika- und Formulaturen, die ich dann gemacht habe.
00:07:57: Also, ich schweiß kann mich sehr empfehlen für eine strukturierte praktische Ausbildung in den Praktikas.
00:08:03: Das ist ja ganz spannend!
00:08:04: Wenn du sagst, bei den USA war der Schwerpunkt eher im Bereich Forschung, bei der Schweiz eher auf dem Praktischen... Ich merke schon, Forschung ist dir wichtig?
00:08:12: Was ist denn da anders wenn du nach Übersee gehst in die USA oder nach Kanada als wenn man in Deutschland in der Forschung tätig
00:08:20: is'?
00:08:20: Unterschied sind die sehr internationalen Teams.
00:08:22: Es kommen Forscherinnen und Forscher, Ärzte aus der gesamten Welt in den USA um Forschung zu machen.
00:08:28: Das liegt auch daran dass das Matching System in den USA sehr schwierig ist vor allem als internationaler Student oder als Graduierender.
00:08:36: es ist schwierig in die Assistenzarztzeit reinzukommen in den U.S.A.
00:08:39: Und da muss man auf jeden Fall Forschung machen und eine hohe Publikationsanzahl erreichen.
00:08:44: und das ist sehr kompetitiv da die US-amerikanischen Studierenden oft schon zahlreich Publikationen haben, zum Teil über zwanzig Publikations schon.
00:08:53: Und das ist schwierig für einen europäischen Studierenden da auch mitzuhalten von der Anzahl her so dass zahlreiche Ärztinnen und Ärzte nach dem Medizinstudium gezwungen sind auch Forschung zu machen um überhaupt an eine Assistenzarztstelle zu kommen und zu matchen.
00:09:06: Da wird ein großer Wert darauf gelegen dass man schon früh zahreiche Publikionen erworben hat in den USA und deshalb gibt es zahlreichen Personen die auch unbezahlte Forschung dort machen müssen wenn das Ziel ist, ein Residency-Matching zu erwerben.
00:09:22: Jetzt hast du nicht nur geforscht in den USA, sondern es war schon auch ein bisschen die klinische Arbeit und die Arbeit am Patienten?
00:09:29: Was ist da anders, wenn du's mal mit Deutschland vergleichst?
00:09:32: In der USA wird sehr viel Wert auf Simulationen gelegt von den Operationen.
00:09:36: Ich war beispielsweise am MGH in Boston Alle paar Tage an Schweineherzen simuliert, mit eins zu eins Betreuung durch einen Oberarzt.
00:09:45: Und ich konnte sehr viele praktische Fertigkeiten dazu gewinnen und konnte die Bypass-Operation beispielsweise vollständig alleine durchführen jeden Schritt mit dem Oberarz gemeinsam.
00:09:55: Das waren für mich sehr wertvolle Erfahrungen, die mir auf jeden Fall in Zukunft auch sehr viel bringen werden.
00:10:00: Es wurden sowohl Wet Laps als auch Dry Laps durchgeführt.
00:10:03: das heißt auch an Simulatoren wie beispielsweise dem Da Vinci Roboter konnte man simulieren.
00:10:10: auf jeden Fall praktisch, die ich mitnehmen konnte in den USA.
00:10:13: Und man wird auch eingebunden in die OP-S, dass man auch zuschauen und helfen kann.
00:10:18: Das hat mir sehr viel gebracht, dort auch sehr viel erklärt zu bekommen.
00:10:21: Man nimmt sich wirklich Zeit für die Lehre.
00:10:23: Das fand ich sehr wertvoll.
00:10:25: Genau!
00:10:26: Dann spielen wir das doch noch mal in Bezug auf die Schweiz durch?
00:10:30: Da hast du gesagt, da lag der Schwerpunkt eher jetzt tatsächlich auf dem klinischen und weniger auf der Forschung... Wenn wir da in den klinischen Bereich in die Ausbildung schauen, was ist anders in der Schweiz wenn du es mit Deutschland vergleichst?
00:10:42: Und auch gerne mit den USA.
00:10:43: Also wir haben hier jetzt mehrere Länder, die wir untereinander vergleichen können.
00:10:46: Sehr gerne!
00:10:47: Genau es ist so dass in Deutschland die Ausbildung als Assistenz als in der Herzchirurgie sehr von der Institution abhängt wo man anfängt.
00:10:54: Die Dauer kann sich ziehen bis zu zehn Jahre und auch die Rotation sind nicht festgelegt wie in den USA beispielsweise.
00:11:01: In den USA ist das Residency-Programm auf sieben Jahre begrenzt und nach den sieben Jahren wird jeder Assistenzarzt automatisch Facharzt für Herzchierurgie.
00:11:11: Alles ist fest vorgeschrieben.
00:11:13: In der Schweiz beispielsweise, da wird von vornherein gesagt, dass die Assistenzarzeit zehn Jahre in der Herzchirurgie dauert einfach aufgrund der Fallzahlen, die geringer sind und das ist auch der Grund warum Forschungsprojekte in der Schweiz länger dauern als beispielsweise im USA oder in Deutschland einfach auf grund der geringeren Fallzahl.
00:11:31: In Deutschland hingegen muss man jedoch Institutionen schauen.
00:11:33: wie lange ist die Intensivstation?
00:11:35: Rotation beispielsweise?
00:11:37: In der Herzchiurgie kann sehr unterschiedlich sein kommt man an operative Erfahrungen.
00:11:42: Denn oftmals im ersten Jahr verbringt man die Zeit vor allem auf Station und wird dann schrittweise herangeführt, an die operativen Fertigkeiten in der Herzchirurgie.
00:11:50: Das ist jedoch je nach Institutionen sehr unterschiedlich und zum Teil dauert die Intensivrotation deutlich länger als ein Jahr, z.B.
00:11:57: zwei Jahre oder ist man zwei Jahre aus dem operative Umfeld raus?
00:12:01: Und da verlängert sich natürlich auch die Assistenzarztzeit.
00:12:04: Man muss für sich selber herausfinden was man möchte.
00:12:09: wie bereits erwähnt, muss man auch Prüfungen machen USMLE Steps um überhaupt matchen zu können.
00:12:15: Das sind drei Prüfung, die man absolvieren muss und das ist mit einem großen Aufwand und auch hohen Kosten verbunden und das Matching System ist auch ungewiss.
00:12:23: Man weiß nicht wo man die Stelle bekommt.
00:12:26: aber der Vorteil ist natürlich dass man in den sieben Jahren Facharzt wird und dass die Rotationen strukturiert sind in den USA.
00:12:34: Jetzt hast du in Deutschland studiert und ich glaube, es ist nicht ganz so einfach in den USA auch gerade in so renommierten Häusern eine Stelle zu finden.
00:12:42: Also auch ein Platz für meine Hospitation.
00:12:45: oder wie du's jetzt gemacht hast... Wie fasst man das an?
00:12:48: Also wie kriegst du sowas organisiert von Deutschland aus und wie viel Zeit muss man dafür einplanen?
00:12:53: Eine sehr frühzeitige Planung ist auf jeden Fall wichtig!
00:12:56: Man muss das Wiesn beantragen.
00:12:58: dann muss man natürlich dem Zeitrahmen auch beachten von den Kliniken wann man sich bewerben kann welche Unterlagen benötigt werden.
00:13:05: Und oftmals ist es so in den USA, dass man auch sich initiativ bewerben kann.
00:13:09: Dass man kann die Ärzte anschreiben von den jeweiligen Kliniken wie Chefärzte zum Beispiel der Herziologie und fragen ob es möglich ist ein Praktikum zu absolvieren einfach mit einer Motivationsschreibung und mit dem Lebenslauf.
00:13:21: Dabei ist aber wichtig zu beachten das in den
00:13:23: U.S.A.,
00:13:23: die meisten Klinikens step eins von dem USMLI als Voraussetzung sehen für praktische Fertigkeiten, dass betreuen kann, das ist oftmals eine Voraussetzung.
00:13:35: Da muss man sich vorher informieren welche Voraussetzungen sind vorhanden an den jeweiligen Kliniken dafür dass man auch klinisch was machen kann?
00:13:43: es ist deutlich einfacher an ein Observership oder an eine Research Forschungsposition zu kommen als an die klinischen Fertigkeiten.
00:13:51: dann ist es wichtig dass man oftmals einen finanziellen Nachweis tätigen muss an den jeweiligen Institutionen, dass man quasi sich den Aufenthalt auch leisten kann.
00:14:00: Das muss man vorweisen und auch die Unterkunft muss man selber organisieren in den USA oftmals zum Beispiel im Vergleich zu der Schweiz wo oftmals den Studierenden eine Unterkünfteverfügung gestellt wird in der Nähe des Klinikums, auch kostengünstig.
00:14:14: das muss man alles in den U.S.A.
00:14:15: selber organisiert oder auch die Versicherung selbst organisieren Und es ist ein großer bürokratischer Aufwand der sich aber sehr lohnt für die praktische Erfahrung, für das Networking die man dort machen kann.
00:14:28: Dann bleiben wir doch mal bei der Schweiz, du hast es eben schon angedeutet das Thema Unterkunft ist da günstiger und einfacher wahrscheinlich?
00:14:35: Wie ist es denn wenn du in der Schweiz ein Praktikum machen möchtest.
00:14:39: wie kommt man daran und was sind das für Schritte die man da im Vorfeld tun muss?
00:14:43: Man muss sich oftmals weit um voraus schon bewerben in der schweiz mindestens zwei Jahre vorher weil die Stellen sehr schnell weg sind Und da kann man sich einfach auch per Email bewerben.
00:14:53: Oftmals ist auf den Internetseiten der jeweiligen Kliniken angegeben, welche E-Mail Adresse die richtige ist für Praktika-, für Medizinstudierende oder auch für das praktische Jahr und dort kann man dann sich per E-mail mit dem Motivationsschreiben und dem Lebenslauf bewerden.
00:15:07: Dort wird sehr viel Wert darauf gelegt, dass man sich frühzeitig bewirbt.
00:15:11: Es wird weniger darauf geachtet wie das Motivation schreibt als wie der Lebenslauf ist.
00:15:14: Man muss frühzeitig sich bewermen.
00:15:16: Das ist das Wichtigste für die Schweiz.
00:15:20: Vorteil ist, dass die Unterkunft zur Verfügung gestellt wird.
00:15:22: Das es sehr praktisch und das die Rotation gut organisiert sind in der Schweiz und dass man schnell an die praktische Erfahrung kommt.
00:15:30: und vor allem bei mir.
00:15:30: durch meine überfährige Tätigkeit in der Herzcheologie konnte ich sehr schnell mich auch im praktischen Jahr einbringen in das Team und sehr gut mithelfen in der Herzcheologie und auch operative Erfahrungen dazu gewinnen.
00:15:41: Das waren für mich sehr prägende Momente und da habe ich auch gesehen, dass genau das richtige Fach für mich ist.
00:15:46: Ich war noch mal mehr bestärkt als Chirurgin werden zu wollen und dass mich auch die langen Operationen so faszinierten, die Ortenchirurgie vor allem.
00:15:55: Und deshalb kann ich sehr empfehlen sich frühzeitig im Studium schon einzubringen in das Fach, wofür man sich interessiert und da auch praktische Erfahrungen zusammen.
00:16:04: Sei es durch Praktika sei ist durch studentische Tätigkeiten und sich da auch zutrauen wie bereits erwähnte den Chefarzt zum Beispiel der Oberarzt anzusprechen und zu fragen gibt es eine Position?
00:16:14: und vielleicht auch wenn ein interessiert sich in die Forschung einzubrechen die Oberärzte zu unterstützen.
00:16:20: Was ist sehr wichtig?
00:16:21: Gab es denn irgendein bestimmtes Erlebnis in deiner Auslandszeit, die du jetzt noch in Erinnerung hast, die dich besonders geprägt hat?
00:16:29: Das waren tatsächlich vier besondere Erlebnisse, die mich sehr geprägt hatten.
00:16:33: Vor allem in Austin, Texas.
00:16:34: Das war meine erste US-amerikanische Formulatur, die ich gemacht habe und da wurde gebeten einen Abend vor einer großen Konferenz vor dem gesamten Herzzentrum ein Vortrag vorzubereiten über einen Patientenpfeil mit den jeweiligen Forschungsdaten.
00:16:49: Und das war für mich eine sehr gute Erfahrung!
00:16:51: Ich war mutig diese Präsentation anzutreten und vorzubreiten spontan vor zahlreichen Zuhörern von dem gesamten Herzzentrum.
00:17:01: Und das war ein tolles Erlebnis und ich konnte sehr viel mitnehmen, auch später für die internationalen Konferenzen, wo man auch Vorträge hält, war das ein tolles Erlebnis und eine tolle Erfahrung.
00:17:11: Das zeigt auch dass es wichtig ist in der Chirurgie mutig zu sein, die Initiative zu ergreifen und solche Chancen zu ergrafen und auch die Präsentation zu halten obwohl das sehr früh im Studium war weil das meine erste Formulatur in den USA war diese Chance zu nutzen.
00:17:25: Das war ein sehr prägendes Ereignis Und wie bereits schon angesprochen auch Kanada, Toronto bei Dr.
00:17:31: Tayun David da am Tisch zu stehen und so sehen wir er seine operative Methode durchführt.
00:17:36: das war ein sehr prägener Moment und es hat mich darin noch mal mehr bestärkt dass ich selber etwas in der Herzchulge in Zukunft bewirken möchte und war ein großer motivierender Faktor.
00:17:47: damit habe ich mir einen Kindheitstraum erfüllt.
00:17:49: dann war ein weiteres prägendes Ereignis die Herztransplantation zu sehen am MGH in Boston.
00:17:56: Und da tatsächlich die Schritte, die man als Kind sich angeschaut hatte oder die man Als kind in der Schulzeit präsentiert hatte im Biologieunterricht dann selber zu sehen selber die Operatur zu unterstützen bei der OP.
00:18:06: das war ein sehr prägender Moment.
00:18:09: Und der vierte Moment, dem im Gedächtnis geblieben ist war im praktischen Jahr am Stadtspital in Zürich.
00:18:14: In der Herzchirurgie da so stark in das Team eingebunden zu sein und schon zu unterstützen selber Patienten zu betreuen und auch operative Erfahrungen zu sammeln.
00:18:23: Das war für mich ein tolles Erlebnis und hat mir gezeigt dass es sich sehr gelohnt hat sich frühzeitig in das Fach einzubringen und dass ich einen auch sehr hilfreicher Bestandteil des Teams sein konnte.
00:18:34: dadurch
00:18:35: Das sind ja ganz spannende Erfahrungen, die du da gemacht hast.
00:18:38: Hat das irgendwo deine Sicht auf die Medizin und auch deine Karrierepläne für die Zukunft beeinflusst?
00:18:44: Also die jetzt anders sind als wenn du in Deutschland geblieben wirst?
00:18:48: Tatsächlich hat es mich noch mehr bestärkt im Ziel Herzchirurgien werden zu wollen, auch im Ziel akademische Tätigkeiten mit der Klinik zu verbinden – in Zukunft!
00:18:57: Und es hat auf jeden Fall die langfristige Spezialisierung auf die Herzchirurgie noch mehr bekräftigt und mich weiterhin motiviert, meine Ziele zu verfolgen.
00:19:07: Was ich auch sehr gut fand ist dass ich die internationalen Kontakte knüpfen konnte also das sich mir zahlreiche Möglichkeiten vielleicht auch für Fellowships in Zukunft offenhalten kann oder auch für internationale Kooperationen Forschungskooperationen.
00:19:20: Somit haben sich die ursprünglichen Karriereziele nicht verändert, sondern sie wurden noch mehr bestärkt durch die Erfahrungen.
00:19:27: Eine erhöhte Motivation liegt nun auf jeden Fall zugrunde durch die internationale Exposition und auch die operative Einbindung und Erfahrungen, die ich machen konnte.
00:19:36: Gibt es so kulturelle Unterschiede mit denen du nicht gerechnet hast?
00:19:39: Also was dich tatsächlich ein bisschen überrascht hat in der Arbeit?
00:19:42: Ich muss sagen dass Deutschland wie Schweiz sehr ähnlich sind von der Kultur.
00:19:46: natürlich die Sprache ist am Anfang etwas schwierig zu verstehen aber ich habe mich schnell auch eingefunden und konnte auch immer mehr Schweizer-Deutsch verstehen.
00:19:54: Aber das war natürlich am Anfang eine Herausforderung, dass die Sprache ein bisschen anders war in den USA.
00:19:59: Da gab es deutlich mehr Unterschiede.
00:20:01: wie bereits erwähnt ist das Team sehr international gewesen und das fand ich aber auch sehr gut, dass man sich da austauschen konnte über verschiedene Gesundheitssysteme und dass ich dadurch auch Kollegen und Freunde gewinnen konnte mit denen ich aktuell immer noch in Kontakt stehe aus der ganzen Welt.
00:20:16: also höhere Diversität auf jeden Fall verlag da zugrunde.
00:20:20: Und auch Unterschiede im Gesundheitssystem, natürlich in den USA.
00:20:23: der Versicherungsstatus ist anders wie in Deutschland beispielsweise ein entscheidender Faktor muss man auch sagen dass man auch einen Patienten beispielsweise hatte der für eine MRT Untersuchung sein Auto verkaufen musste um sich das zu leisten.
00:20:36: Das sind natürlich Momente die man nicht vergisst und es ist natürlich anders als in Deutschland vom System vom Aufbau Und das waren auf jeden Fall auch prägende Ereignisse, dass mal zu sehen wie unterschiedlich die Gesundheitssysteme sein können.
00:20:47: Die Einstellungen auch die Unterschiede bezüglich der finanziellen Mittel, die man hat und wie man dann behandelt wird je nach Klinik.
00:20:54: Das war natürlich deutlich anders und dramatische Auswirkungen in der sozialen Ungleichheit da auch zu sehen und Behandlungsmöglichkeiten.
00:21:01: Genau Kanada muss man sagen ist sehr ähnlich wie die USA und auch von dem Aufbau der Assistenzarztzeit sehr ähnlich und sowohl kulturell als auch von der Klinikkern würde ich sagen.
00:21:11: Der Unterschied ist aber, dass man für Kanada, wenn man dort arbeiten möchte nur zwei Prüfungen zusätzlich machen muss nach dem Medizinstudium oder auch während des Medizinstudiums, wo wir gegen die USA drei Prüfung benötigt werden.
00:21:24: und was noch wichtig ist für die USA für die Bewerbung mit zu beachten ist das die Letters of Recommendation also Empfehlungsschreiben nur von US-amerikanischen Institutionen oftmals gültig sind.
00:21:34: Das heißt die europäischen schreiben da wird ein nicht so großer Wert drauf gelegt.
00:21:39: Es ist es wichtig wenn man anstrebt in den USA tätig zu werden, dass man zum einen ein sehr hohen Score im USMLE Step II erwirbt.
00:21:47: Zum anderen aber auch Erfahrungen an US-amerikanischen Institutionen schon vorher nachweisen kann und auch Empfehlungsschreiben von US-Americanischen Ärzten.
00:21:55: Darauf wird viel wertgelegt und das ist denke ich auch wichtig vorherzu wissen, dass da Erfahrung sammeln muss neben den Publikationen die man natürlich vorweisen muss für das Matching.
00:22:05: Da sind wir im Grunde schon beim Thema Vorbereitung.
00:22:08: Also was musst du denn noch alles tun für diese Auslandsaufenthalte, wenn du noch in Deutschland bist um dich am besten darauf vorzubereiten?
00:22:15: Zum einen ist es wichtig, die Bürokratie sich darum zu kümmern und sich zu informieren.
00:22:19: was wird vorausgesetzt für das Matching wie bereits erwähnt USMLE Steps zu machen.
00:22:24: Da kann ich sehr empfehlen die auch frühzeitig im Studium zu machen.
00:22:27: wenn man noch das Wissen frisch parat hat dann auch die Prüfungen zu absolvieren.
00:22:32: Ich habe mich beispielsweise während meines us-Aufenthaltes auf die Prüfungen vorbereitet.
00:22:36: Das hat mir auch viel sprachlich gebracht Und ich hab auch festgestellt dass internationale Erfahrungen auch sehr sinnvoll sind um sich sicherer in präsentationen auch zu fühlen, vor allem in der englischen Sprache.
00:22:46: Als ich zurückkam beispielsweise war ich viel souveräner in der Englischensprache und das hat mir auch sehr viel gebracht.
00:22:53: als zum einen die bürokratischen Anforderungen wie so ein Gesundheitsnachweise, auch die man tätigen muss also muss auch vom Hausarzt gewisse Dokumente ausfüllen lassen.
00:23:02: da wird viel bürokratisch auch von einem verlangt um sich zu bewerben an US-Institutionen.
00:23:07: Und wie bereits erwähnt, die Organisation vor Ort ist wichtig Die Unterkunft, die Versicherung etc.
00:23:12: sich darum zu kümmern.
00:23:13: Das ist auf jeden Fall sehr relevant.
00:23:15: Und dann natürlich auch sich individuell, je nach Institution zu informieren.
00:23:18: worauf wird da besonders wertgelegt?
00:23:20: und vielleicht bevor man auch anfängt an der Institution, sich zu informiert was ist der Schwerpunkt der Institution?
00:23:26: Sich da doch tiefer einzulesen in das Thema und vielleicht auch über die Forschung des jeweiligen Oberarztes sich tiefer zu informierten.
00:23:33: Das ist auch wichtig fachlich!
00:23:35: Auf jeden Fall vorher.
00:23:36: Da sind wir schon bei den Menschen, ne?
00:23:38: Bei den Kontakten beim Thema Networking.
00:23:40: Da hast du ja auch schon gesagt da hat es dir sehr viel gebracht.
00:23:43: Erzähl mal also welche Rolle spielt Networking dass man die richtigen Menschen kennt und wie lernt man auch neue... richtige Menschen kennen durch diese Erfahrung.
00:23:52: Generell hat es eine zentrale Bedeutung, würde ich sagen für die internationalen Positionen, die man auch erwerben kann, Kontakte über Kongresse beispielsweise zu knüpfen und deshalb ist es wichtig sich früh einzubringen in das Fach, das einem interessiert vielleicht auch in Fachgesellschaften einzubringen und sich da auszutauschen mit Personen aus verschiedenen Institutionen.
00:24:10: Beispielsweise gibt es in der Herzchirurgie die europäische Gesellschaft für Herz- und Turak-Chirurgien und da habe ich auch zahlreiche internationale Kontakte knüpfe können.
00:24:19: Man kommt auch oft auf Kongressen ins Gespräch, kann sich da austauschen.
00:24:23: Auch darf fragen ob es die Möglichkeit gibt zu hospitieren beispielsweise in der jeweiligen Institution so dass wissenschaftliche Veranstaltungen sehr relevant sind fürs net wirklich aber auch die internationalen Fachgesellschaften, wann oft auch als studierender kostenlos Mitglied werden kann oder für einen sehr geringen Betrag und das macht auf jeden Fall Sinn Für den Austausch Und oftmals werden auch kostenlose Webinare angeboten.
00:24:45: Beispielsweise kann man auch fachlich sehr viel mitnehmen neben den Kongressteilnahmen.
00:24:50: Dann ist wichtig, dass man auch die Möglichkeit der Initiativbewerbungen nutzt und sich da nicht demotivieren lässt, wenn die Ärzte nicht sofort antworten oder an die Stelle kommen.
00:24:59: Man muss dranbleiben, das Ziel vor Augen haben und vielleicht mehrere Ärzten kontaktieren und sich nicht demitivieren lassen von negativen Antworten oder wenn man keine Antwort bekommt.
00:25:10: Das ist oftmals in den USA so, dass wir nicht direkt eine Antwort auf die Bewerbung bekommen.
00:25:15: Und natürlich Mentorship ... ist sehr wichtig, vor allem in chirurgischen Fächern.
00:25:19: Und da hatte ich die Möglichkeit durch meine langjährige Tätigkeit in der Herzchirurgie auch wertvolle Kontakte zu knüpfen, Mentoren zu gewinnen und auch gefördert zu werden was die Forschung betrifft und da auch kontinuierlich eine Beziehung aufzubauen zur Oberärztin, Oberärzten über eine längere Zeit hinweg und sich erst mal am Anfang einzubringen um die Forschungsprojekte zu unterstützen und dann zunehmend mehr Verantwortung zu bekommen.
00:25:43: Jetzt ist hier die nächste Frage.
00:25:45: Gibt es ein bestimmtes Land oder eine Institution, die dich besonders geprägt hat?
00:25:48: Und so von dem was du bisher erzählt hast würde ich sagen... Die USA haben dich am meisten geprägt.
00:25:53: Stimmt das so?
00:25:54: Auf jeden Fall.
00:25:55: Mich hat das MGH sehr geprägt durch das gesamte Spektrum, dass dort vorhanden war inklusive der Herztransplantation und die zu sehen... Das war auf jeden Fall ein sehr prägener Moment!
00:26:04: Und auch die Simulation an den Schweineherzen, die OPs, die ich durchführen konnte, also die Simulationsoperation.
00:26:11: Das waren für mich sehr prägende Momente.
00:26:13: Genau, das Land hat mich sehr geplägt.
00:26:14: Ich habe sehr viel mitgenommen, sehr viel gelernt.
00:26:16: Dass es in Zukunft in meiner Arbeit mit einfließen wird.
00:26:20: Das war sehr... sehr prägend.
00:26:22: Und auch Kanada, die kanadische Erfahrung wie ich gewacht habe mit Dr.
00:26:25: Taylor David hat mich auch sehr geprägt in meiner Laufbahn und der hohe wissenschaftliche Anspruch und die klinische Exzellenz vor Ort.
00:26:33: Jetzt ist ja das Thema Auslandserfahrung schon während des Studiums sammeln.
00:26:37: Ich glaube dir es ist verhältnismäßig leicht gefallen
00:26:40: also
00:26:41: wenn man mal damit angefangen hat und dann auch in verschiedenen Ländern das zu tun.
00:26:45: Ich glaube, es gibt viele Kommilitoninnen und Kommilitonen die träumen erst mal davon.
00:26:49: Und das ist doch ein relativ großes Angehen also eine Hürde, die man erstmal überwinden muss bis man das schaffen kann.
00:26:55: Was rätst du denen?
00:26:56: Also was sollte man bedenken?
00:26:58: hast du Tipps wo man dann sagt Das macht's euch ein bisschen einfacher?
00:27:02: Wie bereits erwähnt Die frühzeitige Teilnahme an Kongressen kann ich sehr empfehlen oder dass Man sich in Fachgesellschaften Engagiert und dort Kontakte knüpft.
00:27:10: das auf jeden Fall sehr wichtig Networking zu betreiben einzubringen in das Fach, als Student schon Erfahrungen zu sammeln.
00:27:18: Zu sehen wie sind die Abläufe im jeweiligen Fachbereich und kann man sich das in Zukunft vorstellen unter auch praktische Fertigkeiten schon zu gewinnen dass man sich besser einbringen kann in den Praktika oder auch im praktischen Jahr später an den Stationen die dann folgen werden.
00:27:32: Das ist auf jeden Fall sehr wichtig konsequent auch die Ziele zu verfolgen ziele zu haben Und auch kontinuierlich motiviert zu bleiben das ist auf jedem fall sehr relevant und sich auch zu trauen direkt oben Oberärzte anzusprechen und Oberärztinnen und Chefärzte, da mutig zu sein.
00:27:48: Und auch die Initiative zu ergreifen.
00:27:50: Wenn man die Möglichkeit hat zum Beispiel zu präsentieren oder sich in Forschung einzubringen diese Chancen zu nutzen und als Erfahrung zu sehen, die sehr wichtig ist für die Zukunft.
00:27:59: Das würde ich auf jeden Fall sagen und auch internationale Chancenen wahrzuleben wenn man sie hat.
00:28:05: Und sich vielleicht auch zu informieren gibt es Stipendien
00:28:07: z.B.,
00:28:08: die die Auslandsaufenthalt unterstützen und sich da frühzeitig schon drum zu kümmern natürlich ein großer finanzieller Aufwand mit verbunden, vor allem was die US-Aufenthalte betrifft.
00:28:17: Da ist es sehr wichtig das auch gut zu planen vorher und ich hatte auch das Glück zum Beispiel durch meine Familie sehr gut unterstützt zu werden, was meine Auslandsaufenthalter betriffte neben meinen zahlreichen studentischen Nebenjobs, die ich auch noch hatte und dem Herzchirurgischen Stipendium dass sich erhalten habe für den Aufenthalt.
00:28:34: Das ist wichtig natürlich auch zu bedenken und frühzeitig alles zu planern.
00:28:38: Jetzt hast du dein Studium ganz frisch abgeschlossen und Status in die Weiterbildung.
00:28:42: Ich nehme mal ganz stark an, es wird Herzchirurgie werden aber wirst du dafür auch wieder ins Ausland gehen oder was ist da geplant?
00:28:50: Also ich kann mir sehr gut vorstellen die Assistenzarztzeit zu verknüpfen mit Auslandsaufenthalten im Rahmen von Fellowship beispielsweise.
00:28:57: Und ich werde noch nicht verraten, wohin es geht.
00:28:59: als Assistenzärztin – das halte ich noch offen und empfehle ich sehr auch meinem Blog zu lesen über Herzchirurgie.
00:29:04: Das wird bestimmt dort auch Thema werden!
00:29:06: Ich bin auf jeden Fall offen, auch langfristig im Ausland zu leben.
00:29:10: Ich kann mir das sehr gut vorstellen und auch die Assistenzarzeit mit Fellowships und Auslandsaufentheiten zu verknüpfen.
00:29:16: Es ist für mich sehr wichtig, wie bereits erwähnt, die klinische Tätigkeit mit Forschung, akademischer Lehre auch zu verknüpfen und habe auf jeden Fall auch vor, kontinuierlich an Kongressen teilzuleben.
00:29:27: Und es nervt sein Networking weiter zu betreiben und mich weiter einzubringen in das Fach.
00:29:32: Und irgendwann vielleicht in dem Verherrtheorie auch was zu bewirken und selber etwas zu entwickeln – das ist mein Kindheitstraum und mein Ziel!
00:29:39: Vielen lieben Dank Julia für deine Einblicke und Tipps.
00:29:42: Damit sind wir schon wieder am Ende unseres Podcast-Operationkarriere angekommen.
00:29:47: Wer in Zukunft keine weiteren Folgen mehr verpassen möchte, abonniert den Podcast am besten an einem Podcast-Portal wie Spotify oder Apple-Podcast.
00:29:56: Und bei Fragen und Anmerkungen freuen wir uns natürlich über Mails!
00:30:00: Die Adresse ist www.serviceedgeoperationkarriere.de.
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